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03.06.10

Microsoft hat Sicherheit im Griff

 

Microsoft antwortet Google: "Wir haben die Sicherheit von Windows im Griff"

 

Microsoft hat Windows öffentlich verteidigt, nachdem berichtet worden war, dass Google das Betriebssystem aus Sicherheitsgründen nicht mehr im Unternehmen einsetzt.

Security

Windows Communications Manager Brandon LeBlanc hat Windows gegen Kritik von Google im offiziellen Windows-Blog des Unternehmens verteidigt:

"Sogar Hacker bestätigen, dass wir es schaffen, unser Produkt sicherer zu machen als jeder andere. Und es sind nicht nur Hacker, wichtige Partner und Marktführer wie Cisco bestätigen uns regelmäßig, dass wir bei unserem Engagement und bei den Ausgaben in dem Bereich vor anderen liegen."

 

LeBlanc hielt Google zudem vor, selbst Sicherheitsprobleme zu haben: So habe die Yale University vor einigen Monaten den Einsatz von Gmail und Google Apps for Education aus Sicherheits- und Datenschutzbedenken beendet. In den Medien werde darüber berichtet, dass für Mac OS gefährliche Malware im Umlauf sei.

 

Microsoft liefere Software- und Sicherheitsupdates so schnell wie möglich über Windows Update und Microsoft Update an die Kunden aus, so LeBlanc. Microsoft empfehle den Kunden dringend, Autoupdate zu nutzen, um vor Angriffen geschützt zu sein.

 

Windows 7 beinhalte Weiterentwicklungen für Bitlocker zur Datenträgerverschlüsselung, die Windows Firewall sei mit der neuen Version des Betriebssystems verbessert worden. Windows 7 werde zudem zusammen mit dem Internet Explorer 8 ausgeliefert, dessen Smartscreen-Filter sich als erfolgreich erwiesen habe. Windows 7 nutze zudem Address Space Layout Randomization (ASLR).

 

Mitarbeiter des Internetkonzerns Google hatten der britischen Financial Times gesagt, dass Google das Microsoft-Betriebssystem wegen Sicherheitsbedenken nicht mehr im Unternehmen einsetze. Nach Angriffen auf Googles IT-Infrastruktur von China aus, die im Januar 2010 bekanntgeworden waren, seien viele Google-Mitarbeiter von Windows-PC zu Mac OS und Linux gewechselt. Auf neuen Arbeitsplatz-PCs würde das Betriebssystem im Konzern nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des IT-Chefs des Konzerns installiert.

 

Quelle: golem.de